Erfahrbare Nachhaltigkeit Basisinfo Schule als Energienutzer
Schule als Energienutzer
Eine Schule braucht Wärme Drucken E-Mail

Wärme wird an unserer Schule überwiegend durch eine Ölheizungsanlage erzeugt. Sie versorgt das Heizungssystem, an welches alle Gebäude angeschlossen sind. Ein kleinerer Teil der Wärmeerzeugung für Küche und Brennöfen erfolgt mit Hilfe von elektrischer Energie. Die Heizungsanlge verfeuert pro Jahr immerhin gut 60.000 Liter Heizöl. Vor dem Hintergrund der Ölpreisentwicklung in den letzten Jahren auch ein nicht zu unterschätzendes wirtschaftliches Risiko für die Schulgemeinschaft. Hinzu kam, die fällige Erneuerung der Kesselanlage auf Grund von Emissionsschutzvorschriften.

Wir haben dann zunächst ein Gutachten der Beratungsstelle Bioenergie Niedersachsen erstellen lassen (als pdf Datei). Dieses Gutachten plante an Stelle der alten Ölheizung, die Errichtung einer Holzhackschnitzelheizung. Um an besonders kalten Tagen überall für warme Räume zu sorgen, sollte zusätzlich ein Ölheizkessel in kleinerer Dimension installiert werden. Am Ende dieser Überlegungen stand eine relativ große technische Anlage mit entsprechenden Kosten.

In unserer Planung für den Projektantrag sind wir weitgehend von diesem Ansatz ausgegangen und haben lediglich den neuen Ölkesser für die Spitzenlast weggelassen. Diese weinigen und im Winter 2006/2007 komplett ausgefallenen Tage sollte der noch funktionstüchtige alte Ölkessel zugeschaltet werden. Auf Anregung der DBU haben wir jedoch noch einen anderen Ansatz gewählt, der wesentlichen Einfluß auf das gesamte Projekt und zwar auch im Bildungsbereich haben sollte: Ein Energiegutachten (als PDF Datei ) wurde im Herbst 2006 durch das Architekturbüro Haase aus Karlstadt erstellt. Herr Haase berücksichtigte nicht nur den aktuellen Wärmebedarf der Gebäude sondern auch Energieeinsparpotenziale und den Gesamtenergieverbrauch, also auch die elektrische Energie. Daraus entstand ein ganz anderer Planungsansatz, der gekennzeichnet ist durch:

  • o  kleinere und flexiblere technische Anlagen
  • o  höhere Effizienz im Betrieb
  • o  Berücksichtigung von zukünftigen Energieeinsparungen durch Gebäudesanierung
  • o  Verknüpfung von  Strom- und Wärmeerzeugung

Am 29.1.2007 präsentierte Herr Haase das Energiegutachten der Schulöffentlichkeit

 

 

 

 

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