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Es war ein Tag im April 2004 als Rolf Bruning, Landwirt in Evinghausen und Verpächter weiter Teile des Schulgrundstücks im Schulbüro anrief und um einen Gesprächstermin mit dem Vorstand bat. Es ging nicht, wie zunächst befürchtet, um eine Pachtzinsanhebung. Er trat an seine Gesprächspartner Klaus Brauer und Friedrich von Homeyer mit einem Vorschlag heran: Warum steigt die Schule nicht auf eine Holzhackschnitzelheizung um? Die Schule wird Vorbild, was die verantwortungsvolle Energienutzung angeht, kann vieles, was heute schon an Umweltbildung praktiziert wird auch in der Praxis demonstrieren und die Forstbetriebsgemeinschaft liefert aus den umliegenden Wäldern das Heizmaterial. Ein Stück praktizierter Wirtschaftspartnerschaft dazu.
Auf Partnersuche
Dieser Vorschlag stieß auf Interesse und war bald eine kleine Gruppe von Menschen dabei zu überlegen, wie das Ganze umgesetzt werden könne. Insbesondere die Bildungsaspekte waren für uns als Schule natürlich von großem Interesse. Mit Rainer Klostermann haben wir ein Vorstandsmitglied, welches beruflich im Bereich der beruflichen Bildung tätig ist. Der Kontakt zu unserem Projektpartner, der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland, war also schnell geknüpft. Für eine ländlich gelegene Schule ist auch immer die Frage der Partnerschaft mit den Menschen vor Ort von existenzieller Bedeutung. Hier sahen und sehen wir mit Hilfe des Projektes gute Möglichkeiten, zur Intensivierung.
Förderung durch die DBU
Vor etwas über einem Jahr begannen dann die konkreten Arbeiten an einem Projektantrag. Damit sollte die Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) eingeworben werden. Bedingt durch die räumliche Nähe zum Stiftungsstandort Osnabrück und demInteresse, das unsere Idee hervorrief, gestalteten sich die Gespräche sehr konstruktiv. Unser fertiger Antrag (hier als PDF) wurde am 11.09.2006 eingereicht. Eine erste Teilbewilligung erfolgte am 6.10.2006. Aufgrund der Komplexität des Projektes und weitere unvorhergesehener Geschehnisse wurde die Laufzeit der Förderung bis Oktober 2010 verlängert. Doch die eigentliche Arbeit beginnt erst danach, da dann alles soweit installiert und das Curriculum für alle Klassen von 1 - 12 verbindlich in Kraft getreten ist.
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