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Für den Bildungsbereich verfolgen wir mit dem Projekt diese Ziele:
Das Allgemeine zum Bildungsauftrag „Nachhaltigkeit“ ist unten beschrieben. Unsere aktuelle Aufgabe ist es, entsprechende konkret erlebbare Unterrichtselemente zur Umweltverantwortung (naturwissenschaftliche, ökonomische, soziale Aspekte) zu entwickeln, anzuwenden und zu dokumentieren. Dies bedeutet konkret für uns:
Diese lokale Zusammenarbeit von Waldbauern und Schule bietet dauerhaft für Kinder die Gelegenheit, das Thema Nachhaltigkeit zu erleben. Die Empfindung von Wärme und warmem Wasser ist ein ganz unmittelbares Erlebnis. Die Tatsache, dass die Schüler den Ursprung der Wärme („ihr“ Wald) kennen, lässt sie für viele Unterrichtsthemen rund um Natur und Energie aufmerksamer werden und einen starken Bezug zu ihrer eigenen Realität herstellen.
Das vom Kollegium der Schule erarbeitete pädagogische Konzept berücksichtigt die individuellen und entwicklungsgemäßen Bedürfnisse und Möglichkeiten der Kinder. Es basiert auf folgenden Grundlagen:
Unterstufe: In den ersten beiden Schuljahren wird das Thema Wald und Wärme zunächst spielerisch, künstlerisch und spirituell bearbeitet. Dies entspricht der noch in Entwicklung befindlichen Fähigkeit zur rationellen Auseinandersetzung mit einem Sachverhalt. Ab der dritten Klasse werden zunehmend handlungsorientierte Unterrichtselemente eingeführt.
Mittelstufe: Hier gewinnt die differenzierte rationale Auseinandersetzung mit dem Thema an Bedeutung. Das Thema wird vor allem in den naturwissenschaftlichen und künstlerisch-praktischen Fächern vertieft. Als praktische Komponente fallen das Landbau- und das Forstpraktikum, welches auf Mitgliedsbetrieben der Forstbetriebsgemeinschaft Engter durchgeführt werden kann, in diesen Zeitraum.
Oberstufe: In diesen Klassen wird der Schwerpunkt auf die eigenständige Beschäftigung mit dem Thema (von der Wahl der Fragestellung bis zur Präsentation der gewonnenen Erkenntnisse) gelegt. Erste wissenschaftliche Methoden werden in den Natur- und Sozialwissenschaften angewandt. Auf diese Art wird die intellektuelle Auseinandersetzung und Meinungsbildung gefördert.
Bildungsauftrag Nachhaltigkeit
Der ursprünglich aus der Forstwirtschaft kommende Begriff der „Nachhaltigkeit“ hat spätestens seit dem Club of Rome in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit Blick auf die Globalisierung eine gesellschaftlich erweiterte Sicht erhalten – heute ist sie wesentlicher Aspekt weltweit gültiger UN-Bildungsstandards. Nachhaltige Entwicklung heißt heute, Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu berücksichtigen. Das eine ist ohne das Nachhaltige Bildung heißt daher vor allem, Schülern Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wissenbestände so zur Verfügung zu stellen, dass sie zu durch ihr Handeln ökonomischen, ökologischen zu sozialen Veränderungen befähigt werden. Erfahrbare Nachhaltigkeit bedeutet daher, fächerübergreifend Erfahrungsräume anzubieten. Ziel sind z. B. als Gestaltungskompetenzen.
- - Weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen
- - Vorausschauend denken und handeln.
- - Interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen und handeln.
- - Gemeinsam mit anderen planen und handeln können.
- - An Entscheidungsprozessen partizipieren können.
- - Andere motivieren können, aktiv zu werden.
- - Die eigenen Leitbilder und die anderer reflektieren können.
- - Selbständig planen und handeln können.
- - Empathie und Solidarität für Benachteiligte, Arme, Schwache, Unterdrückte zeigen
- - Sich motivieren zu können, aktiv zu werden.
Das erfordert von den Beteiligten
- - Sach- und Methodenkompetenz - Interaktive Anwendung von Medien und Mitteln.
- - Sozialkompetenz - Interagieren in heterogenen Gruppen
- - Selbstkompetenz - Eigenständiges Handeln
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