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In dieser „Grundschulzeit“ ist es Aufgabe des Lehrers, die grundlegenden Fertigkeiten auszubilden. Oft wird dabei nur auf kognitive und soziale Fähigkeiten geschaut – wichtig ist dabei jedoch auch, die Kinder zu einem Erleben der Natur zu führen.
Dazu ist es nötig, dass Unterricht nicht nur als Aneignen von Wissen verstanden wird, sondern als Hilfe, damit das Kind „seinen Platz“ in der Welt findet. Dazu gehört nicht nur der Klassenraum, sondern auch die gesamte umgebende Natur als Lebensgrundlage. Durch die natürliche Autorität des Lehrers (bzw. der Lehrerin) werden die Kinder zum Mittun in der Natur angeregt und angeleitet.
Stationen der Umweltbildung in diesem Alter sind für die Schüler:
- das regelmäßige freie Spiel in der Natur
- der mindestens einmal monatliche geführte Spaziergang durch Feld und Wald mit Beobachten der Verhältnisse
- das einfache Darstellen (Malen) der aufgenommenen Eindrücke (Tiere, Pflanzen, Landschaften) als Stütze zur Wahrnehmungsschulung
- erlebende Heimatkunde durch immer größere Umkreisbildung
- erste Naturexperimente (Natur als Vorbild für die Technik)
- Erleben von Natur als Kulturgebiet (statt reinem Schutzgebiet) durch erste Landbauversuche (vom Korn zum Brot) und Bauepoche (Bauprinzip der Lehmbauweise)
Nachdem wir in den vergangenen Jahren all unsere Projektaktivitäten dokumentiert haben (siehe unsere Zwischenberichte) befinden wir uns nun in der Phase der Auswertungen. Die nach Klassenstufen sortierten pädagogischen Maßnahmen werden gegenwärtig von den Stufenkonferenzen begutachtet, inwieweit sie jeweils "nur" empfohlen oder künftig für alle Klassen verbindlich sein sollen. Außerdem wird beurteilt, ob und wenn ja, welche Handreichungen dazu zusammengetragen werden müssen. Als Resultat soll dann ein schulisches Curriculum zur Nachhaltigkeit für die Klassen 1 bis 12 zusammengetragen werden, das im nächsten Schuljahr 2010 / 2011 in Kraft treten wird.
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