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Leitbild aus der Konzeption des Waldorfkindergartens |
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„In den er sten Lebensjahren sind die Kinder besonders offen und lernfreudig. Daraus entsteht die Verantwortung, ihre Lebensumwelt so zu gestalten, dass sie sich gesund entwickeln können (Salutogenese), die Welt in ihren Zusammenhängen über das Erleben kennen zu lernen. Der Umgang mit Spielzeug aus Naturmaterialien selbstverständlich und ermöglicht den Kindern größtmöglichen Freiraum für Kreativität und unmittelbare Sinneserfahrungen. Die sich immer wandelnde Natur wird –bei jedem Wetter und in jeder Jahreszeit - im täglichen Freispiel erlebt.
Dazu gehört der tägliche Spaziergang in die Natur, um so den stetigen Wechsel zu erleben. Ausflugstage in die Natur (z. B. in den Wald oder ins Moor) sind Höhepunkte für die Kinder, genau so wie der Tag beim Bauern auf dem Kartoffelfeld oder im Wald mit dem Förster. Da die Natur für die Kinder nicht nur zum „Anschauen“ da ist, sondern gepflegt werden möchte, werden mit den Kindern kleine Gärten gepflegt und Pflanzen in ihrem Wachstum beobachtet – dann aber auch geerntet und gegessen. Das Trocknen von Pflanzen und anschließendes Färben von Wolle gehört dabei genau so zu den urhandwerklichen Fähigkeiten im Umgang mit Naturprodukten wie der Umgang mit Schnitzmesser, Raspel und Schmirgelpapier - genau so wie den Umgang mit Nadel und Faden.
Es ist die Aufgabe des Erziehers, durch sein Vorbild im Verhältnis zur Natur die kleinen Kinder über die Nachahmung zu einem bewussten Verhältnis zur Natur zu führen. |
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